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Innovativ
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Eine Verwaltung muss nicht nur zeitgemäß aufgestellt sein, sondern auch innovativ. Familienfreundliche Arbeitsbedingungen in der öffentlichen Verwaltung zählen für mich dazu. Denn die öffentliche Verwaltung sollte einerseits Vorreiter sein in Sachen Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Andererseits aber konkurriert sie auch mit der freien Wirtschaft um Fachkräfte und kann durch optimale Arbeitsbedingungen punkten: Nur zufriedene Mitarbeiter sind gute Mitarbeiter! Familienfreundlichkeit, das zeigen immer wieder Studien, zahlt sich aus für Arbeitgeber.
»Auszeichnung Familienfreundlicher Betrieb für den Modellversuch Alternierende Telearbeit
Für die Telearbeit gab es die Auszeichnung „Familienfreundlicher Betrieb“. Bei der Telearbeit kann jeder frei entscheiden, ob er oder sie am Schreibtisch in der Verwaltung oder zu Hause arbeitet.
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| Landrat Adenauer bekam von den damaligen Bundesministern Bergmann und Müller auf der EXPO die Auszeichnung überreicht. |
Ich will, dass die öffentliche Verwaltung noch familienfreundlicher wird. Ideen gibt es reichlich. Zwei weitere, die meine volle Unterstützung finden, werden 2008 umgesetzt: Für Frauen gibt es ein Konzept, dass ihnen die Rückkehr in den Beruf nach einer Kinderpause erleichtert. Und wenn aus welchen Gründen auch immer die Betreuung der Kinder mal unerwartet nicht mehr gewährleistet ist, sorgt ein Netz aus Bereitschaftsplätzen in Kindergärten und bei Tagesmüttern für schnelle Hilfe. Das sind Beispiele, die den richtigen Weg aufzeigen.
»ADAC-Testsieger: Beste Zulassungs- und Führerscheinstelle in Deutschland
Eine Spitzenbewertung gab es vom ADAC für die Zulassungs- und Führerscheinstelle. Kurze Wartezeiten, prompte und freundliche Bedienung, kundenfreundliches Klima – so stelle ich mir die öffentliche Verwaltung vor.
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| Blick in den Kundenbereich der Zulassungsstelle. |
Im Ergebnis brachte das den Testsieg. Was will man mehr? Jedenfalls hatten Hamburg, Berlin oder München nichts Vergleichbares zu bieten.
Seit März 2007 sind die Mitarbeiter der Zulassungsstelle noch länger für die Autofahrer da: Und die Wartezeit konnte in den Jahren 2006 bis 2008 nach und nach gesenkt werden, von 49 über 25 auf 16 Minuten!
»Die Einführung des e-Government
Die Daten sollen laufen, nicht die Bürger! Ich will nicht jede technische Innovation um der Technik willen. Aber immer dann, wenn sie für die Bürgerinnen und Bürger einen Weg oder Geld spart, sind sie sinnvoll. Im kleineren Rahmen ist das so genannte e-Government schon verwirklicht.
Schließlich finden Sie im „Service von A-Z – Was? Wo? Wer?“, der so genannten virtuellen Verwaltung, alle Ansprechpartner – entweder direkt oder über Ihr Anliegen. Zukünftig sollen aber die meisten Behördengänge überflüssig werden, alle erforderlichen Maßnahmen online abgewickelt werden können. Sie können dann Anträge direkt im Internet ausfüllen, versenden und erhalten ihre Behördenpost per E-Mail. Irgendwann werden Sie auch von zuhause ihr Auto anmelden können. Ich verspreche Ihnen, wenn das möglich ist, werde ich dafür sorgen, das der Modellversuch zuerst hier im Kreis Gütersloh startet.
In Einzelprojekten wurde ein Konzept zur Realisierung einer e-Government-Lösung erarbeitet, einige sind schon umgesetzt, hier nur drei Beispiele: Ihre Baugenehmigung können sie bereits digital ins Internet einstellen, wo sie auch in einem virtuellen Projektraum bearbeitet wird. Wer bei einer Auftragsvergabe der öffentlichen Verwaltung mitbieten will, findet bereits jetzt die unserer Kreisverwaltung auf der elektronischen Vergabeplattform für Ostwestfalen. Mit dem Geoinformationssystem können bald Bauherrn, Architekten und Notare den Weg in das Kreishaus sparen, um Auszüge aus dem Liegenschaftsbuch und der Liegenschaftskarte zu erhalten. Mit Geodaten online ist es bereits jetzt möglich, den Kreis Gütersloh aus der Vogelperspektive zu betrachten.
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